Wer in den nächsten Tagen beim Rüsthaus in Kühwiesen vorbeikommt, wird sich vermutlich kurz die Augen reiben: Der Maibaum sieht heuer… sagen wir… etwas ungewöhnlich aus. Geburtstagstafeln? Sind montiert. Ein Kranz aus Saugschläuchen? Auch da. Aber fehlt da nicht etwas? Richtig: der Wipfel!
Wer genauer hinschaut, entdeckt ihn gleich daneben – fein säuberlich in die Erde gesteckt. Nein, das ist kein Missgeschick, sondern volle Absicht.
Unser Maibaum steht heuer nämlich nicht nur als Traditionsträger, sondern auch als stiller Zeuge der massiven Schäden in den Wäldern rund um Kühwiesen. Die heftigen Schneebrüche Ende Februar haben unzähligen Bäumen die Wipfel gekostet und für jede Menge Arbeit bei Waldbesitzern und Einsatzkräften gesorgt. Deshalb präsentiert sich unser Baum heuer ganz bewusst "oben ohne" – als kleines Mahnmal für eine doch recht ordentliche Katastrophe.
Trotzdem – oder gerade deshalb – wurde am 25. April wieder kräftig gefeiert. Zahlreiche Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner sowie viele Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr waren mit dabei. Und auch unsere Geburtstagstafeln durften natürlich nicht fehlen: Ganze 34 Stück schmücken heuer den Baum!
So wurde der etwas andere Maibaum gebührend begossen, auf die runden Geburtstage angestoßen und gemeinsam ein gemütlicher, lustiger Abend verbracht.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Jubilaren für ihr Kommen und ihre großzügigen Spenden, Baumspender Martin Zirbisegger für diesen wirklich außergewöhnlichen Maibaum sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Fazit: Eine rundum gelungene Feier mit viel Spaß, guter Stimmung und bester Kameradschaft – und der Beweis, dass der Feuerwehr Kühwiesen die Ideen für originelle Maibäume ganz bestimmt nicht ausgehen!








