STATISTIKJAHR 2017
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"Gesamtheit aller Maßnahmen zur Verhinderung eines Brandausbruches und einer Brandausbreitung sowie zur Sicherung der Rettungswege. (Definition lt. ÖNORM F1000, Teil 2, Pkt. 4.3.26) "

Ein Sachgebiet, nicht besonders spektakulär, aber für unsere Tätigkeit als Feuerwehr besonders wichtig.

Die Tätigkeit im Sachgebiet vorbeugender Brandschutz umfasst die Ausarbeitung der brandschutztechnischen Auflagen für verschiedene Bauvorhaben im Sachgebiet, insbesondere gewerbliche Neu- und Umbauten und Errichtung von öffentlichen Gebäuden, Veranstaltungslokalen u.v.m. Diese brandschutztechnischen Stellungsnahmen beinhalten unter anderem die Erfordernisse der Löschwasserversorgung für das betreffende Objekt, um sicherzustellen, dass der Feuerwehr im Brandfall genügend Löschwasser zur Verfügung steht. Bei der Berechnung wird dabei von jenem Brandabschnitt ausgegangen, der den höchsten Löschwasserbedarf aufweist. Weiteres wird auf die Brandabschnittsbildung, die Fluchtwege, die Mittel der ersten und erweiterten (die vor dem Eintreffen der Feuerwehr eingesetzt werden sollen), Brandrauchentlüftungen sowie auf die Alarmierung besonderes Augenmerk gelegt.

Die Auflagen werden normalerweise anhand der Einreichpläne und Projektbeschreibung ausgearbeitet und abgegeben, die Gemeinde übernimmt sie sodann im Zuge des Baubewilligungsverfahrens in den Bescheid. Bei besonders komplizierten oder heiklen Bauvorhaben nimmt ein Vertreter der Feuerwehr als Sachverständiger an der Verhandlung teil.

Es ist mittlerweile ein bekannter Spruch:

Was der vorbeugende Brandschutz nicht verhindern kann, kann auch der abwehrende Brandschutz nicht mehr wettmachen.

Wer früh genug auf Sicherheit achtet, ist besser beraten.

Das Ziel:

1. Forcierung der feuerpolizeilichen Beschau
2. Erhöhung des Stellenwertes der Feuerwehr bei Behördenverfahren
3. Vermittlung der Bedeutung des vorbeugenden Brandschutzes für die Einsatzkräfte
4. Verminderung der Scheu, die viele Feuerwehrmitglieder gegenüber dem VB haben
5. Erstellung von Unterlagen als Unterstützung für die Feuerwehr bei Einsätzen.

Besonderheiten:

Der Vorbeugende Brandschutz schafft die Rahmenbedingungen für jeden Brandeinsatz, hier können Gefahren rechtzeitig erkannt und in "Friedenszeiten" entsprechende Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Der vorbeugende Brandschutz ist das wichtigste Werkzeug der Feuerwehren zur Verhinderung von Bränden und Katastrophen.

Versäumnisse im vorbeugenden Brandschutz führen nicht selten zu erschwerten Einsatzbedingungen, großen Schäden, Verletzten oder gar Toten.

So kann das Ziel erreicht werden:

1. Erhebung der Anliegen zum Thema vorbeugender Brandschutz im Löschbereich
2. Regelmäßige Besprechungen mit den einzelnen BSB zum Informationsaustausch
3. Kontaktaufnahme mit dem Leiter des Gewerbewerbereferats der Bezirkshauptmannschaft.

Wussten Sie...

"... daß es neben dem klassischen Feuerwehrmann viele Spezialisten in unserer Wehr gibt mit interessanten Aufgabengebieten wie Atemschutz, Funkwesen, Sanitätswesen, Jugendarbeit...?"

 

"...daß ca. 30% der Gesamtstunden im Feuerwehrjahr für Übungen, Ausbildung und Schulungen aufgewendet werden?"