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Sicherheitstipps rund um die närrische Zeit

Faschingszeit

Wenn die närrische Zeit zur Hochform ansetzt, werden die vielen Faschingsfeiern und Bälle für Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienste zu einem besonderen Problem. Ausgelassenheit, Sorglosigkeit, Unkenntnis, aber oftmals auch Ignoranz führen immer wieder zu Schäden.

Die potentiellen Gefahren liegen auf der Hand: menschliches Fehlverhalten, Sorglosigkeit im Umgang mit Dekorationsmaterial, zugestellte Ausgänge oder zugeparkte Feuerwehrzufahrten. Mitunter trägt auch der Alkohol seinen Teil bei. Während die Sicherheitsmassnahmen bei Grossveranstaltungen gesetzlich festgeschrieben sind und von den Behörden geregelt werden, sollten beim privaten Faschingstreiben in der Kellerbar oder im Wohnbereich nachfolgende Ratschläge beherzigt werden:

Schon beim Kauf von Dekorationsmaterial sollte auf die Schwerentflammbarkeit geachtet werden. Der Aufdruck ?B1? weist dies aus. Will man ganz sicher gehen, hält man im Freien oder über einem Aschenbecher ein Feuerzeug unter eine Materialprobe. Wird die Flamme entfernt, darf die Probe nicht weiter brennen. Werden Kerzen verwendet, sind diese auf eine nicht brennbare und standfeste Unterlage zu stellen. Ballons sollten nur mit nichtbrennbarem Gas oder Luft gefüllt werden. Ferner ist es ratsam, nur eingefärbte Glühlampen oder Leuchtstoffröhren zu verwenden. Umwickeln mit farbigem Papier führt zur erhöhtem Brandgefahr. Die Dekoration muss so angeordnet sein, dass sie sich nicht in der Nähe von Öfen, Herden, Rauchrohren oder Punktstrahlern befindet.

Da viele Brände durch glimmende Tabakreste verursacht werden, muss ein Metallbehälter für die Entleerung der Aschenbecher bereitstehen. Ausserdem sollte sich zur Sicherheit ein Feuerlöscher in greifbarer Nähe befinden. Auch muss darauf geachtet werden, dass keine Stühle, Tische oder sonstige bewegliche Gegenstände den Eingangsbereich versperren.

Wird wider erwarten eine Person verletzt oder ein Feuer bricht aus, sofort über Notruf 122 mit genauen Angaben über Art und Ausmass ärztliche Notdienste oder Feuerwehr anfordern

Eigene Löschversuche nur dann unternehmen, wenn man sich hierbei nicht selbst in Gefahr bringt!

Ansonsten: Lassen Sie es so richtig krachen...

Wussten Sie...

"... daß ein Heimrauchmelder um ca. 20 Euro Ihr Leben retten kann?"

 

"...daß Sie einen Fettbrand niemals mit Wasser löschen dürfen?"

 

"...daß Sie mit einfachen Mitteln Ihre Schäden bei Hochwasser minimieren können?"

 

"...daß Ihnen die Feuerwehr Kühwiesen gerne mit Rat und Tat zum Thema vorbeugender Brandschutz zur Seite steht?"